Bericht Überprüfungsausschuss Sanierung Weißbachbrücke Mühltal 2017

Zeitraum 13.03. (KW11) bis 20.05. (KW20)

Die Gesamtkosten der Sanierung der Weißbachbrücke in Mühltal betrugen nach der Endabrechnung für die Gemeinde Wildschönau € 256.183,14.

Dieser Betrag wurde anfänglich nicht erwartet, daher wurden die Kosten bzw. die Abrechnungen durch den Überprüfungsausschuss der Gemeinde kontrolliert und überprüft. Die Sanierung wurde vom Land, ländliche Straßen (Güterweg) mit einheimischen Firmen (J. Stadler, Anzensteinbruch, Wimpissinger, Trinkl, Rahm Andreas, Hollaus Bau, Lang Hans und weitere) ausgeführt.

Die größten Kosten (Zahlen gerundet) setzen sich wie folgt zusammen:

  • € 69.900,- Umfahrung bauen und wieder zurückbauen
  • € 170.000,- Zulaufstrecke und Brücke (inkl. 3% Maschinenbereitstellungsgebühr)
  • € 16.250,- Asphaltieren

An der Brücke mussten die Brückenlager wegen des schlechten Zustandes erneuert bzw. ausgebessert werden. Es wurden ebenfalls neue I-Träger eingebaut, sowie der ganze Holzbau erneuert. Da die Brücke eine Längsneigung wegen der Holzbedielung benötigt, wurde diese auf Thierbacherseite angehoben. Dies hatte zur Folge, dass das Niveau an der Straße nach Thierbach und der Abzweigung zur Kundler Klamm angepasst werden musste. Dadurch waren auch größere Adaptierungsarbeiten und Asphaltierungsarbeiten nötig. Im Großen und Ganzen kann man fast von einem Neubau der Weißbachbrücke sprechen.

Nach genauer Prüfung der Belege konnten keine Abweichungen der verrechneten Kosten oder Stundensätze festgestellt werden. Einzig die 3%igen Kosten der Maschinenbeistellung stießen bei uns auf Verwunderung. Nach Anfrage beim Land, werden mit diesem fixen pauschalen Kostensatz die Bauleiter Kosten gedeckt. Hier konnte trotz mehrmaligen Nachfragen kein Nachlass erreicht werden. Einzig, dass die Abrechnung der Baustelle Asten (Sonnberg) heuer, direkt mit der Strabag abgerechnet wurde und somit die 3% entfielen.

Die Steine die nach dem Rückbau der Umfahrung für die Gemeinde übrig geblieben sind, wurden heuer (2018) im Aschbach im Bereich des Retentionsbeckens Alpboden verbaut. Hier hatte Starkregen den Aschbach so ansteigen lassen, dass Uferbereiche unterspült wurden.

Abschließend muss gesagt werden, dass außer den hohen Gesamtkosten nichts bemängelt werden kann. Die ausgeführten Arbeiten, sowie die Brücke als Ganzes entsprechen voll und ganz den Ansprüchen der Gemeinde. Wir hoffen damit, dass die Brücke uns lange gute Dienste erweist!

i.A. ÜPA

Klingler Walter