Biomasse-Heizanlage Wildschönau – Zwischeninformation April

Lieber Wildschönauerinnen, liebe Wildschönauer,
Ich melde mich bei euch mit den neuesten Informationen zum Thema Heizgenossenschaft:
Letzten Freitag fand eine Besprechung mit dem Obmann der Bioenergie Tirol, NR Hermann Gahr, GF Klaus Flörl, LAbg. Alois Margreiter sowie den Mitgliedern der bäuerlichen Heizgenossenschaft Wildschönau statt. Ein wichtiges Ergebnis dieser Besprechung war die grundsätzliche Zusage von Seiten des Landes, dass wir mit einem finanziellen Zuschuss rechnen können, falls eine Standortverlegung realistisch und umsetzbar ist. In diesem Zusammenhang danke ich Hermann Gahr und Alois Margreiter, die diese Zusage durch ihren Einsatz in den letzten Wochen und Monaten erreicht haben.

Nur Achtung: Auch wenn wir uns über diese grundsätzliche Zusage freuen, gilt es zuerst zu klären, ob und wo überhaupt ein Alternativstandort realistisch möglich wäre. Die Vorerhebungen durch die Fa. SEEGEN haben nämlich gezeigt, dass eine Verlegung nur im Umkreis von in etwa 150 Metern zum derzeitigen Standort sinnvoll ist. Eine weitergehende Verlegung des Standortes ist nicht möglich, weil dann durch die Leitungsverluste der laufende Betrieb nicht mehr positiv geführt werden könnte.

Gemeinsam mit der bäuerlichen Heizgenossenschaft soll jetzt geklärt werden, ob ein Alternativstandort in diesem Umkreis gefunden werden kann. Es wurden bereits 6 potenzielle Standorte besichtigt. In den nächsten Wochen wird die Fa. SEEGEN gemeinsam mit der Bioenergie Tirol auswerten, ob diese Standorte tatsächlich für eine Verlegung geeignet sind. Dazu werden auch Stellungnahmen der verschiedenen Fachabteilungen wie Wildbach- und Lawinenverbauung, Bezirksforstinspektion, BH Kufstein/Naturschutz und Geologen eingeholt.

Das Ergebnis dieser Erhebung ist dann die Grundlage für eine Entscheidung über die Zukunft der Heizanlage.

Wenn eine Standortverlegung möglich ist, dann wird auf dieser Basis weiter geplant. Eine Umsetzung kann dann für das Jahr 2018 ins Auge gefasst werden.

Zeigen die Erhebungen, dass es keinen anderen Standort in Oberau gibt, dann wird die Sanierung am derzeitigen Standort in den Sommermonaten umgesetzt. Dies würde eine Erneuerung der Anlage mit einem Kessel auf neuestem Stand der Technik bedeuten. Dabei werden vom Hersteller die besten Emissionswerte vertraglich garantiert – so wie im August 2016 schon mit der Heizgenossenschaft vereinbart….
Die behördlichen Bewilligungen dazu sind alle vorhanden, sowohl Gewerbeverfahren als auch Bauverfahren sind inzwischen abgeschlossen.

Absolut letzte Deadline für eine Entscheidung ist Ende Mai, besser früher.
Ich werde wieder informieren, wenn es relevante Neuigkeiten gibt!

 

Euer Bürgermeister

Hannes Eder