Ein Verein stellt sich vor…

Der Bienenzuchtverein Wildschönau leistet eine wertvolle Arbeit in unserer Gemeinde, da Bienen einen sehr hohe ökologischen Rolle in der Natur spielen. Fast 80 Prozent aller Nutz- und Wildpflanzen werden von der Honigbiene bestäubt. Heute ist die Honigbiene bei uns nach Rind und Schwein das drittwichtigste Nutztier. Ihre Bestäubungsleistung sichert uns die Vielfalt an Nahrungsmitteln, wie wir sie kennen und genießen. Die Honigbiene ist also hauptverantwortlich für gute Ernten und ökologische Artenvielfalt.

Gerne nützen wir deshalb die Gelegenheit, euch im Monat Juli den Bienenzuchtverein Wildschönau näher vorzustellen.

Vereinsname: Bienenzuchtverein Wildschönau

Omann: Franz Rangger
Schriftführer: Anton Naschberger

Aktuelle Mitgliederzahl: 39
(34 männlich, 5 weiblich)
davon 3 Mitglieder unter 30

Tätigkeitsbereich:

Alle Imker (damit sind auch die Imkerinnen gemeint) sind mehr oder weniger Hobbyimker. In einem guten Honigjahr kann auch einmal Honig verkauft werden. Imker mit vielen Bienenstöcken verkaufen den Honig im Bauernladl, beim Handwerkermarkt und/oder beim Dorfabend, aber auch an Stammkunden, wie die kleinen Imker. Einzelne stellen auch Bienenwachskerzen, Propolissalben, Propolistinktur, u. a. zum Verkauf her.

Finanzierung des Vereinsjahres:

Der BZV hat außer den Mitgliedsbeiträgen, die zum größten Teil an den Landesband gehen und der Unterstützung durch die Gemeinde keine Einnahmen. Wir hoffen, dass uns die Gemeinde weiterhin, so wie bisher, unterstützen wird.

Vereinslokal:

Ein eigenes Vereinslokal braucht der Verein nicht. Wir treffen uns, wenn notwendig privat oder in einem Gasthaus.

Regelmäßige Veranstaltungen:

Jährliche Veranstaltungen: eine Jahreshauptversammlung im Frühjahr, eine Ambrosiusfeier mit Hl. Messe im Dezember und ein Ausflug zu einem guten Imker mit Standbesichtigung. Gelegentlich wird der Ausflug gemeinsam mit dem Obst- und Gartenbauverein gemacht. Viel Zeit muss jeder Imker zur vorausschauenden Behandlung gegen Bienenkrankheiten (Varroa) aufwenden. Die Kosten für die dafür notwendigen Mittel hat in den letzten Jahren dankenswerter Weise die Gemeinde übernommen. So mancher Imker würde nach einem totalen Völkerausfall sonst wohl nicht mehr anfangen.

Blick in die Zukunft…

An der Bedeutung der Bienen für die Umwelt wird sich wohl nichts ändern. Hoffentlich bleiben wir von Pflanzenschutzmitteln verschont, sodass die Hobbyimkerei nicht aufgegeben wird. Zu viele Rückschläge entmutigen.
Wenn der Verein in 20 Jahren noch 39 Mitglieder hat, wäre das in der heutigen Zeit, bei so vielen Möglichkeiten für die Jugend, ein gewaltiger Erfolg.