FiT5 bei Guido – Die Bewegungsboutique

Die Infrastruktur der Bewegungsboutique

Die weitere Ausbreitung des Coronavirus verhindern! Dieses Ziel bestimmt derzeit unseren Alltag. Angesichts steigender Infektionszahlen und einem stets drohenden weiteren Corona-Lockdown gilt es, nun besonders achtsam mit der Situation umzugehen. Ich bin mir meiner Rolle und der Verantwortung als professioneller Gesundheitsdienstleister sehr wohl bewusst.

An keinem Ort der Welt, in keiner Branche und in keinem Unternehmen gibt es einen 100% Schutz vor dem Coronavirus. Gerade deshalb bitte ich euch um eine konsequente Einhaltung der geforderten Maßnahmen und einen selbstverantwortlichen und bewussten Umgang mit den „Corona Regeln“.

Dank der luft- und lichtdurchfluteten Trainingsräumlichkeiten sowie einer ausgeglichenen Tagesauslastung fällt es mir leicht, dem Virus in der Bewegungsboutique das Leben schwer zu machen. Zudem ist die Art und Weise, wie man in der Bewegungsboutique trainiert, von Haus aus schon „virusfeindlich“, weil das individuelle Training jedes Kunden ohne Kontakt zu anderen Personen möglich ist und die Mindestabstände leicht eingehalten werden können.

In geschlossenen Räumen ist regelmäßiges Lüften ein wichtiges Instrument, um die Wahrscheinlichkeit einer Ansteckung mit dem Coronavirus zu verringern. Die Räume der Bewegungsboutique werden deshalb regelmäßig und ausschließlich über Fenster und Türen stoßgelüftet und permanent mit Frischluft versorgt.

Wenn Klimaanlagen nicht mit frischer Luft von außen arbeiten und im Umluftbetrieb gefahren werden, wird die vorhandene Luft nur verwirbelt und kann sogar zur Virenschleuder werden. Gleiches gilt auch für Ventilatoren und Heizlüfter. Luftreinigungssysteme brauchen spezielle HEPA-Filter, um dem Coronavirus vorzubeugen, arbeiten aber auch mit der vorhandenen Luft.

Eine direkte Frischluftzufuhr ist daher für die FiT5 – Bewegungsboutique die beste Wahl.

Mit Registrierung gemeinsam gegen Covid-19!

Durch die Milon-Care-Software wurde und wird auch in Zukunft jedes Training registriert. Die Milon-ME App ist aber nicht für ein Contact Tracing bestimmt.

Aus diesem Grund habe ich, zur schnelleren und professionelleren Rückverfolgung und Abwicklung bei einem Covid-19 Fall, zusätzlich ein digitales Gästebuch eingerichtet und aktiviert. Die Registrierung erfolgt mit dem Handy über einen QR – Code, der gut sichtbar im Eingangsbereich an der Pinnwand positioniert ist.

Diese Registrierung entspricht der Verordnung des Landes Tirols betreffend Auskunftserteilung für Contact Tracing im Zusammenhang mit Verdachtsfällen von COVID-19. Ihre Daten werden nach 4 Wochen automatisch wieder gelöscht.

Als weitere Möglichkeit biete ich auch an, diese Registrierung für den Kunden am PC oder Tablet zu erledigen. Die Rückverfolgung von Kontakten ist eines der wirksamsten Mittel, um zu verhindern, dass sich das Virus unkontrolliert ausbreitet. Ich möchte mit der FiT5 – Bewegungsboutique meinen Beitrag dazu leisten, dass die Wintersaison 2020/21 gut starten kann und bis zum Schluss aufrechterhalten werden kann. An dieser Stelle möchte ich mich beim Tourismusverband dafür bedanken, dass die Kosten dieser Registrierung für 12 Monate übernommen werden.

Die 10 Regeln für das Training in der Bewegungsboutique

Neben der optimalen Frischluftversorgung gibt es Regeln und Hygienemaßnahmen in der Bewegungsboutique, die ernst zu nehmen und konsequent zu befolgen sind.

  1. Als oberstes Gebot gilt: Nicht krank trainieren – vor allem nicht mit Grippe- oder Coronasymptomen!
  2. Die Kunden ziehen sich, nach Möglichkeit, zu Hause um und kommen bereits in Trainingsbekleidung ins Training.
  3. Beim Eintreten und Verlassen der Bewegungsboutique werden die Hände desinfiziert und / oder gründlich mit Seife gewaschen.
  4. Im Eingangsbereich sowie in den Garderoben muss ein MNS-Schutz getragen werden. Bitte die Garderoben einzeln betreten.
  5. Die Registrierung findet im Eingangsbereich statt. An der Pinnwand ist gut sichtbar der QR – Code für das digitale Gästebuch ausgehängt. Die Registrierung erfolgt mit dem Handy oder ich erledige die Registrierung für den Kunden am PC oder Tablet.
  6. Beim Eingang sind Desinfektionsspray und Microfasertücher bereitgestellt. Jeder Trainierende nimmt sich sein eigenes „Putz-Set“ für das Reinigen der Griffe, Touchscreens und anderer Kontaktflächen mit auf die Trainingsrunde.
  7. Bei Gesprächen, bei denen ein Abstand von 2 Metern nicht eingehalten werden kann, wird ebenfalls ein MNS getragen. Wer aus gesundheitlichen Gründen keine Maske tragen kann, muss ein ärztliches Attest mitführen.
  8. Während des Trainings (Sportausübung) ist es nicht vorgeschrieben, einen MNS zu tragen. Im Bereich der Faszien-Stube (Feet, Triggerwand, Triggerbank, Faszienband und Faszienstimulation) wird dies jedoch von mir empfohlen.
  9. Abschließend an diejenigen, die die Regeln nicht befolgen wollen: Sollten sich Kunden und Mitglieder wiederholt und trotz meiner Aufforderung nicht an die Maßnahmen halten, fühle ich mich leider gezwungen, diese Personen des Studios zu verweisen.
  10. Hausordnung – Regeln: https://fit5.training/hausordnung-regeln/

 

Vorbeugen ist besser als heilen!

Umfangreiche Auswertungen zeigen, dass das Infektionsrisiko, sofern die Hygieneregeln, Abstandsauflagen und Sicherheitsmaßnahmen konsequent umgesetzt werden, in den Studios relativ überschaubar ist. Die Vorteile eines intelligenten und gesundheitsorientierten Fitnesstrainings für das Immunsystem überwiegen.

Viren werden hauptsächlich durch Tröpfcheninfektion verbreitet. Auch beim COVID-19-Virus scheint das so zu sein. Beim Übertragungsweg macht das Virus jedoch keinen Unterschied zwischen körperlich aktiven Menschen und „Bewegungsmuffeln“. Allerdings führt regelmäßiges körperliches Training dazu, dass die Funktionalität des Immunsystems verbessert wird. Der Körper kann sich besser auf die Bewältigung einer Erkrankung einstellen.

Erste Untersuchungen dazu, wie das menschliche Immunsystem das neuartige Coronavirus bewältigt, zeigen, dass es zu einem Anstieg der Antikörper produzierenden Zellen kommt. Ebenso wurde eine Zunahme sogenannter T-Zellen beobachtet, deren Aufgabe die Zerstörung aller Zellen ist, in denen sich die Viren vermehren (Thevarajan et al., 2020).

Auch schon frühere Arbeiten von Duggal, Pollock, Lazarus, Harridge & Lord, 2018 zeigen, dass gerade durch körperliches Training die Aktivität der T-Zellen gesteigert werden kann. Regelmäßiges Training und eine gute körperliche Leistungsfähigkeit scheinen somit für eine angemessene Immunreaktion des Körpers von wichtiger Bedeutung zu sein.

Wer ist hauptsächlich von schweren Krankheitsverläufen betroffen?

Die bisherigen Daten und Fakten zeigen, dass insbesondere ältere Menschen, Menschen mit Übergewicht und Personen mit Vorerkrankungen wie zum Beispiel Herz-Kreislauf-Erkrankungen oder Typ-2-Diabetes von schweren Krankheitsverläufen betroffen sind. Die genauen Erklärungen hierfür sind wissenschaftlich noch nicht geklärt.

Dennoch scheint es so zu sein, dass das Immunsystem alter und vor erkrankter Menschen nicht immer in der Lage ist, den Krankheitsprozess zu stoppen und die krankheitshemmenden T-Zellen ausreichend zu aktivieren (Bloch, Halle & Steinacker, 2020).

Man kann das kalendarische Alter als Risikofaktor zwar nicht beeinflussen, jedoch trägt ein körperliches Training dazu bei, die Immunkompetenz des Körpers zu verbessern und Infektionen wirksam zu begegnen. Auch betagte Menschen und Personen mit Vorerkrankungen sollten deshalb nach medizinischer Abklärung zur regelmäßigen Bewegung aktiviert werden (Hollstein, 2019).

Grundsätzlich gilt es festzuhalten: Risikofaktoren die zu schwereren Krankheitsverläufen führen können, wie z.B. Übergewicht, Herz-Kreislauf-Erkrankungen oder Typ-2-Diabetes, werden mit einem intelligenten und gesundheitsorientierten Fitnesstraining gelindert oder sogar „beseitigt“.

SOLLTE, HÄTTE, KÖNNTE, WÜRDE, MACHEN  und „LOS geht’s“