Gemeindekooperationspreis GEKO – 2. Platz für Brixental-Wildschönau

Kräfte bündeln, Ideen entwickeln und miteinander zusammenarbeiten: Immer mehr Gemeinden setzen in Tirol auf gemeindeübergreifende Kooperation. Für viele zahlt sich diese Bereitschaft, über den eigenen Kirchturm zu blicken, aus, denn sie ermöglicht trotz begrenzter Ressourcen die Umsetzung ambitionierter Vorhaben. Für das Land Tirol Grund genug, entsprechendes Engagement zu unterstützen und das aktuell beste Vorzeigeprojekt gemeinsam mit dem Tiroler Gemeindeverband öffentlich mit dem neuen Gemeindekooperationspreis (GEKO) auszuzeichnen.

Gemeindereferent Johannes Tratter und Ernst Schöpf, Präsident des Tiroler Gemeindeverbandes, gratulierten am Mittwoch den Preisträgern des diesjährigen Gemeindekooperationspreises.

Für den „Zukunftsraum Lienzer Talboden“ nahm der Dölsacher Bgm. Josef Mair als Obmann gemeinsam mit den Bürgermeistern des Planungsverbandes 36 den GEKO entgegen: „Im ‚Zukunftsraum Lienzer Talboden‘ engagieren sich 15 Gemeinden für eine möglichst gute Entwicklung ihres gemeinsamen Lebens- und Wirtschaftsraumes. Der Preis ist für alle ein Ansporn, mit vollem Elan gemeinsam weiterzuarbeiten!“

Zwei ebenfalls innovative Kooperationsprojekte gelangten bis in die Endausscheidung zum Online-Voting: Der Planungsverband 31 – Brixental / Wildschönau konnte mit der Einrichtung seines Case Management zur Beratung für Pflege und Gesundheitsprävention unter dem Motto „Gemeinsam helfen – Glücklich älter werden“ (Platz 2) überzeugen, die Verwaltungskooperation der Gemeinden Hippach und Schwendau im „Haus der Gemeinden“ belegte mit dieser Alternative zur Gemeindezusammenlegung Platz 3.

Case-Management – Beratung und Hilfe

Unterstützung für die Bürger in allen Fragen zu Gesundheit, Krankheit, Pflegegeld, Angeboten im Gesundheits- und Sozialbereich usw…

Das Projekt unseres Planungsverband – Case Management ist ein Handlungsansatz, dessen tragende Idee das vernetzte Arbeiten bildet. Ziel ist es, eine individuelle und bedürfnisgerechte Lösung für Klienten und deren Angehörige in schwierigen Lebenslagen zu finden.
Der Planungsverband 31 Brixental – Wildschönau hat sich nach einem längeren Evaluierungsprozess im Jahr 2015 dazu entschieden, einen entsprechenden Case Manager, also „Kümmerer“ für die Region mit rund 24.000 EinwohnerInnen anzustellen:
Eine unabhängige Person, die bestmöglich die bestehenden Einrichtungen und Sozialpartner miteinander verbindet. Dadurch können die bestehenden Ressourcen bestmöglich genutzt werden.
Zu den bestehenden Einrichtungen und Sozialpartnern zählen alle Wohn- und Pflegeheime in der Region, darüber hinaus Krankenhäuser mit Entlassungsmanagement, Sozial und Gesundheitssprengel, Ärzte, Gemeinden, Freiwillige, Ehrenamtliche uvm.
Träger dieses Projektes sind die sieben Gemeinden im Planungsverband 31 Brixental – Wildschönau mit der Gemeinde Reith b. K. in Verbindung mit den SGS (Sozial- und Gesundheitssprengel) der Region als Verrechnungspartner.

GEKO Verleihung Sieger

Gemeindereferent Johannes Tratter und Ernst Schöpf, Präsident des Tiroler Gemeindeverbandes, mit VertreterInnen der siegreichen Gemeindekooperationsprojekte.

GEKO Verleihung Brixental-Wildschoenau

Gemeindereferent Johannes Tratter und Ernst Schöpf, Präsident des Tiroler Gemeindeverbandes, mit Vertretern des Planungsverbandes Brixental-Wildschönau bei der Verleihung des 2. Platzes

GEKO Brixental-WildschoenauCopyright: gemeinde wildschönau

Gemeindekooperationspreis Geko: 2. Platz für Brixental-Wildschönau