Hundeinfo – FAQs

Liebe HundehalterInnen!

Aufgrund zahlreicher Anfragen bezüglich Registrierungs- und Chippflicht von Hunde nach § 24a TSchG und den §§ 6a und 6b Landespolizeigesetz unsere Hundeinfo  zu den FAQs bezüglich der Pflichten von HundehalterInnen (auszugsweise, kein Anspruch auf Vollständigkeit):

Was ich als Hundehalter alles beachten sollte:

  • Es gilt Anmeldepflicht für jeden Hund in der Gemeinde Wildschönau. Ab der Anmeldung wird dem Besitzer die jährliche Hundesteuer in der Höhe von € 70,- pro Hund im April vorgeschrieben. Bei Tod oder Gemeindewechsel des Hundes, vergessen Sie bitte nicht uns baldmöglichst zu informieren.
  • Es ist unerlässlich am Halsband ihres Hundes, eine im Gemeindeamt Wildschönau abzuholende Hundemarke anzubringen. Dies ist sehr wichtig damit etwaig entlaufene Tiere zugeordnet und Sie als Hundehalter rasch informiert werden können. Zudem müssen ab 01.01.2010 lt. dem Tierschutzgesetz gemäß § 24a alle in Österreich gehaltenen Hunde ab einem Alter von 3 Monaten, jedoch vor der 1. Weitergabe, beim Tierarzt, mit einem Mikrochip gekennzeichnet und in der Heimtierdatenbank registriert werden. Dadurch können entlaufene, ausgesetzte oder zurückgelassene Hunde identifiziert und ihrem Halter auch über die Gemeindegrenzen hinaus zurückgebracht werden.
  • Außerdem wird von dem Landes-Polizeigesetz seit 21.01.2011 ein Abschluss einer Haftpflichtversicherung gefordert, die das vom Hund ausgehende Risiko abdeckt. Diese muss bei einem mehr als 3 Monate alten Hundes innerhalb eines Monats nachzuweisen sein.
  • Im Gemeindeamt können kostenlos „Hundekotsackerl“ abgeholt werden. Ebenso wurden an den Wildschönauer Spazierwegen „Hundestationen“ errichtet um eine problemlose Entsorgung zu gewährleisten. ACHTUNG: Diese Sackerl sind NICHT kompostierbar und gehören daher ordnungsgemäß in den Restmüll.

Zur Förderung eines möglichst konfliktfreien Zusammenlebens von Hundehaltern und Landwirten sollen folgende Gegebenheiten beachtet werden:

  • Die meisten Felder und Wiesen sind nicht Allgemeingut, sondern gehören einem Landwirt, der darauf Lebensmittel (Gemüse) oder ein qualitativ hochwertiges Futter für seine Nutztiere gewinnt, von denen wiederum die tierischen Lebensmittel Milch und Fleisch stammen.
  • Die Verschmutzung dieser Flächen mit Hundekot widerspricht daher den Grundsätzen einer hygienischen Futter- bzw. Lebensmittelgewinnung, ist für die mit der Bearbeitung der Felder befassten Personen ekelerregend und kann darüber hinaus eine Gesundheitsgefährdung für Mensch und Tier (vor allem Rindern) darstellen.
  • Mit dem Hundekot können Bandwurmeier, Fadenwürmer und Eier von Einzellern (Neospora caninum) ausgeschieden werden, die bei landwirtschaftlichen Nutztieren und auch bei Menschen Erkrankungen hervorrufen können (Finnenerkrankungen beim Menschen, Aborte durch Neospora caninum bei Rindern). Die regelmäßige Entwurmung der Hunde bietet zwar eine gute Vorbeugung gegen Band- und Fadenwürmer, eine Neuansteckung und damit Ausscheidung zwischen den einzelnen Entwurmungen kann aber nie ganz ausgeschlossen werden. Gegen die Neosporose bei Hunden und Rindern (nicht auf den Menschen übertragbar) gibt es keine Behandlungsmöglichkeit.

Danke für die gute Zusammenarbeit und viel Freude mit Ihrem „Vierbeiner“

Gemeindeamt Wildschönau

Sachbearbeiterin: Margreiter Brigitte

 

 

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  • hunde info: ittd