Kundler Wappentier kommt aus der Wildschönau

Der Wildschönauer Holzkünstler Markus Pineider hat nicht nur im Vorjahr mit sechs Kundler-Klamm-Sitzbänken – angefertigt von Künstlern im Rahmen eines Motorsägen-Workshops – die Öffentlichkeit begeistert, mit seinem rund 3m hohen Kundler Wappentier für den neuen Kreisverkehr an der B 171, einem Einhorn, hat Pineider erneut und mit Recht für großes Aufsehen gesorgt.

Im Kreisverkehr finden sich nun neben dem Kundler Einhorn weitere symbolträchtige Arbeiten wie der Kundler Drache, angefertigt von den beiden Kundler Künstlern Peter Böhm und Lukas Unterlechner, sowie die gespaltene Kundler Klamm, dargestellt vom Kundler Künstler Karl Sandbichler. Initiator für die künstlerische Gestaltung des Kreisverkehrs war der Kundler Kulturausschuss mit Obmann Dipl. Ing. Albert Margreiter und für die fachgerechte millimetergenaue Platzierung auf der Anlage sorgte das professionelle D3-Transport & Erdbau Team mit Sandbichler, Strillinger und Mösinger aus Angerberg.

Bemerkenswert an Pineider’s Arbeit ist nicht nur die Schnitzarbeit selbst, vielmehr, dass der Künstler als Ausgangsmaterial für das Einhorn eine unter Naturschutz stehende, 130 Jahre alte bayrische Eiche verwendete, welche nicht etwa vorsätzlich gefällt wurde, vielmehr durch einen heftigen Sturm entwurzelt wurde und im Kundler Einhorn ihre letzte Bestimmung erfuhr.

Text und Fotos: Klaus Madersbacher
klaus-madersbacher.blogspot.com 

Kundler Kulturausschuss-Obmann Dipl Ing Albert Margreiter mit Holzkünstler Markus Pineider Wildschönau, präsentieren das Kundler Wappentier auf dem neuen Kreisverkehr.