„Ladies, Ladies, ihr wart fantastisch!“

„Das nenne ich eine Show!“ Die Worte von Schwester Mary Clarence aus der Musicalverfilmung „Sister Act“ beschreiben die Konzerte zum 20-jährigen Jubiläum des Chor Vocalis sehr treffend. An Abwechslung hat es an den beiden Abenden nicht gefehlt. Ganz unter dem Motto „Das Leben ist kein Wunschkonzert, aber manchmal spielt es dein Lieblingslied!“ gaben die Sängerinnen ihre persönlichen Favoriten zum Besten. Klar, dass zu einem Konzert viel „Herzklopfen“ gehört, der Chor sich „Ein Kompliment“ singen durfte und mit verschiedensten Liebesliedern den „Way back into love“ fand. Mit Spezialeffekten und kleinen Gags war für ein buntes Programm gesorgt. So zogen beim „Cup Song“ Becher, die in dem sonst dunklen Saal in den verschiedensten Farben leuchteten, die Blicke der Zuschauer auf sich. Und passend zu unserem Gründungsjahr wurde bei einem Singbattle das Können der Backstreet Boys dem der Spice Girls gegenübergestellt.

Die erste Hälfte des Konzertes wurde schließlich mit Ehrungen von Sängerinnen beendet, welche bereits seit der Geburtsstunde des Jugendchores mit dabei sind. Für ihre 20-jährige Mitgliedschaft bekamen Daniela Moser, Sabine Krimbacher, Elisabeth Klingler, Verena Perwein sowie Sabina Haubenwaller das silberne Abzeichen. Besonders gewürdigt wurde der Einsatz von Andrea Klingler, die sich seit über 15 Jahren als Chorleiterin engagiert, und deshalb das Abzeichen in Gold erhielt.

Als musikalisches Highlight des Abends galt mit Sicherheit die verkürzte Form des Musicals „Sister Act“. Der Chor zeigte, dass er nicht nur sängerische Talente vorweist, sondern auch schauspielerisch einiges zu bieten hat. Gemeinsam mit ein paar geliehenen Darstellern erzählte der Chor auf seine Weise die Geschichte aus dem Nonnenkloster und sorgte so für einen humorvollen Einstieg in den zweiten Teil des Konzertes. Schließlich sollte das Publikum per Applausometer aus zwei Liedern seinen Lieblingssong auswählen und kürte das Lied „Weils’d a Herz host wia a Bergwerk“ zu seinem Favoriten. Am Ende verabschiedete sich der Chor mit „Thank you for the music“ und wurde mit tosendem Applaus belohnt.

Als Ausklang des vollverplanten Wochenendes stand dann noch ein gemütliches Abendessen beim Gasthof Schneeberger auf dem Programm, bei dem viel Lob in die Runde getragen und über das ein oder andere Hoppala gelacht wurde.