Professionelles Wundmanagement im Wohn- und Pflegeheim!

Text und Fotos by Manuela Moser

Darf ich vorstellen, Gabi Astl! Dipl. Gesundheits- und Krankenpflegerin, Wundmanagerin, Vollzeitmama und Oma.

Seit gut 3 Jahren in unserem Wohn- und Pflegeheim Team hat sich Gabi ihre Prioritäten als Wundmanagerin und DGKP gesetzt.

„Für mich ist dieser Beruf eine Möglichkeit, Menschen zu unterstützen, zu betreuen. Ich gebe 100% nicht nur zu Hause, auch in meinem Beruf sind mir Genauigkeit, Verlässlichkeit sehr wichtig. Auf den einzelnen Bewohner eingehen können, die individuellen Bedürfnisse im täglichen Geschehen einzubauen, die Dankbarkeit zu spüren, gibt mir ein gutes Gefühl. Ich bin mit ganzem Herzen dabei.“

Schon als kleines Mädchen wollte Gabi unbedingt Krankenschwester werden. Geprägt durch einen Krankenhausaufenthalt ist das Ziel immer klarer geworden und heute noch ihr Wunschberuf. Die Infrastruktur hat sich seitdem deutlich entwickelt, früher waren 10 Bett Zimmer ganz normal, 1 Stationsbad, Waschlappen bzw. Handtücher wurden von Angehörigen gebracht. Dekubitus Wunden wurden mit Staubzucker und der geliebten OP-Site Folie versorgt. Da ist die heutige moderne, feuchte Wundbehandlung eindeutig effizienter.

 

Wundmanagement!

Das Wundmanagement umfasst alle Maßnahmen, die die Entstehung einer chronischen Wunde verhindern. Eine Wunde zu erkennen, den Wundheilungsprozess zu optimieren. Es gilt Rezidive vermeiden und dadurch die Selbst- und Gesundheitskompetenz des Bewohners zu erhöhen.

Dazu gehören einige Aufgabenbereiche: Optimale Ernährung, Anamnese, Wundfoto – sowie schriftliche Dokumentation und vertrauensvolle Zusammenarbeit mit Pflegenden und Hausärzten sind nötig, um den Bewohner so effizient wie möglich zu unterstützen. Anschließende Therapieevaluierungen geben Auskunft über den Behandlungserfolg. Durch hausinterne Schulungen bleibt das Mitarbeiterteam sowie das Team der Wundbeauftragten rund um Wundmanagerin DGKP Astl Gabi auf dem aktuellen Stand. Die mobile Wundversorgung hat Gabi schweren Herzens aufgegeben. Zeitmanagement, Straßen bzw. Wetterbedingungen und die geringe Rückerstattung der Krankenkassen waren zu große Hürden. Für Fragen oder Problemlösungen ist Gabi über ihr Handy immer zu erreichen.

Entspannen in der Natur, ein gutes Buch in ihrer Erholungsoase, im Garten. Spaziergänge, Wanderungen, Skitouren und Radtouren sowie ausführliche Gespräche mit Ehemann Otto unterstützen beim Erholen. Mittwoch ist dank des familienfreundlichen Dienstplanes Enkelin-Tag und dafür, möchte sie Danke sagen. In der Sonne sitzen und ihre Lieben um sich haben, das ist Gabis Ausgleich zur Arbeit.

Das Motto von Gabriele Astl: Nutze den Tag, aber genieße ihn auch und freu dich über die schönen Seiten des Lebens!