Rückblick: Informationsabend Betreuungs- und Pflegeberufe

Umschulung in der Mitte des Lebens???

Ein Neubeginn… das dachten sich einige der Interessierten an diesem Abend…

Viel Informationen konnte man beim Vortrag über die verschiedenen Ausbildungen im Betreuungs- und Pflegebereich bei uns im Wohn- und Pflegeheim hören. Einiges Neues war auch für uns Multiplikatoren und für die politischen VertreterInnen der Gemeinde dabei.


Herr Direktor Mag. Andreas Bichel von der Krankenpflegeschule Kufstein warb für die Ausbildungen in Gesundheits- und Krankenpflege, (heuer letzter Start ohne Matura) Pflegeassistenz und Pflegefachassistenz. Berufsbegleitende Form ehester Start April 2018. Weitere Infos unter: http://www.bkh-kufstein.at/de/ausbildung-gukps.html


Frau Margarete Ringler MAS, Lehrerin an der SOB TIROL in Innsbruck (Fachschule für Sozialbetreuungsberufe), stelle diese Bildungsstätte mit den verschiedenen Berufszweigen in Alten- Behinderten- und Familienarbeit vor. Start im Herbst, Anmeldung bis April 2018. Ebenso die Aufschulung von der Pflegeassistenz zur Sozialbetreuung in Altenarbeit. Weitere Infos unter: http://www.sob-tirol.tsn.at/home/

Fast alle Abgänger beider Schulen arbeiten im medizinisch-pflegerischen Bereich. Absolventen der SOB TIROL arbeiten zudem auch ganzheitlich. Gerade in unserem Alltag im Heim braucht es gut ausgebildetes Personal und eben auch ganzheitlich ausgebildete MitarbeiterInnen um den verschiedenen Bedürfnissen der alten und gebrechlichen Menschen gerecht zu werden und um ihnen eine möglichst hohe Lebensqualität trotz Einschränkungen gewähren zu können.

Frau Michaela Zaglacher vom AMS Kufstein zeigte Finanzierungswege auf und riet allen, sich früh genug beim AMS zu melden, um sich über eine individuelle Finanzierungsmöglichkeit beraten zu lassen.

Durch Mutterschutz, Aufschulungen von MitarbeiterInnen, Pensionierungen und ständige Anpassung des Personalschlüssels an den Betreuungs- und Pflegeaufwand werden immer wieder MitarbeiterInnen auch bei uns gesucht. Dass es ein guter Arbeitsplatz ist, beweisen die vielen jahrelangen MitarbeiterInnen. Es ist nie zu spät!!! Gerade in Sozialberufen profitiert man von der Lebenserfahrung. Melde dich bei den Ausbildungsstätten.

Bürgermeister Hannes Eder bedankte sich bei den Referenten und warb ebenso für einen Einstieg in diesen herausfordernde aber auch erfüllenden Arbeit.

Von meiner Seite danke auch an Michaela Hausberger, Daniela Achrainer für die Unterstützung bei den Vorbereitungen und Dr. Richard Lanner Seitens des Sozialausschusses und an BM Hannes Eder.

Anna Oberwalder DSOB/A   Wohn- und Pflegeheim

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