Tirol impft – Aufruf zur Erst- und Zweitimpfung ohne Anmeldung

Eine Information des Landes Tirol zur Impfquote und Aufruf zur Erst- und Zweitimpfung:

Der ORF hat in der Vorwoche in einem Beitrag auf Basis der Daten des Gesundheitsministeriums veranschaulicht, dass die Impfrate von Gemeinde zu Gemeinde teils sehr unterschiedlich ist. Die Zahlen schwanken ständig, trotzdem geben sie ein gutes, aktuelles Lagebild je Gemeinde. Natürlich steigt der Grad der Immunisierung auch mit der Zahl der Genesenen je Gemeinde.

Link zum ORF-Beitrag (https://orf.at/stories/3220773/).

  • Die Impfung ist der beste Schutz vor dem Virus, auch vor Varianten
  • Mit einer hohen Impfquote verhindern wir verschärfte Maßnahmen oder gar Lockdowns, vor allem aber gefährden wir damit unser Gesundheitssystem nicht
  • Auch Genesene können sich impfen lassen. Dazu aus der Anwendungsempfehlung des Nationalen Impfgremiums
    • Entsprechend der ursprünglichen Einschätzung nach einer Infektion mit bisher zirkulierenden Varianten war von einem Schutz für 6-8 Monate auszugehen. Auf Grund der aktuellen epidemiologischen Situation mit zunehmendem Anteil der Delta- und möglicher neuer, infektiöserer Varianten wird die Empfehlung wie folgt angepasst: Nach labordiagnostisch gesicherter SARS-CoV-2-Infektion (Nachweis mittels PCR-Test) ist eine Impfung ab ca. 4 Wochen nach Infektion oder Erkrankung empfohlen (nach Genesung), um auch einen derzeit bestmöglichen Schutz gegen die Delta-Variante zu sichern.
    • Unabhängig von der medizinischen/immunologischen Einschätzung können im internationalen Reiseverkehr 2 Dosen zur Einreise vorgeschrieben sein. In solchen Fällen kann bzw. soll eine 2. Dosis aus formalen Gründen gegeben werden, was auch der Zulassung entspricht und darf nicht vorenthalten werden. Bei einer zweimaligen Impfung kann eine erhöhte Rate an Impfreaktionen bei Genesenen nicht ausgeschlossen werden.
  • Das Land Tirol bietet aktuell sehr vereinfacht den Zugang zu Erstimpfungen an. Gerade in Gemeinden mit Impfquoten unter 50 Prozent soll dieses Angebot verstärkt beworben und genutzt werden. Für bestimmte Gemeinden wird ein erweitertes Angebot überlegt.

 

  • Ziel muss eine Impfquote höher als 70 Prozent sein.