Weitere Erleichterungen für Gottesdienste

Liebe Pfarrangehörige des Pfarrverbands Wildschönau!

Wir dürfen uns über weitere Erleichterungen für die Gottesdienste in der Corona-Zeit freuen.

Die 10-Quadratmeter-Regel pro Gottesdienstteilnehmer in der Kirche wurde aufgehoben. Die Zahl der Gottesdienstbesucher in unseren Kirchen ist damit nicht mehr auf eine bestimmte Zahl begrenzt und es bedarf somit keiner Einlasskarte oder Voranmeldung mehr.

Als wichtigste Regel gilt – wie bisher – Abstand halten. Zwischen Personen, die nicht im gleichen Haushalt wohnen, muss weiterhin ein Mindestabstand von einem Meter eingehalten werden.

Eine Erleichterung gibt es auch beim Tragen des Mund-Nasen-Schutzes. Dieser muss nur mehr beim Betreten und Verlassen der Kirche sowie beim Bewegen innerhalb des Kirchenraums getragen werden, aber nicht mehr während des Gottesdienstes oder beim Kommuniongang.

Freuen wir uns, dass wir in beinahe „gewohnter Weise“ wieder Gottesdienst feiern können.

Bald dürfen wir das schöne Fest von Fronleichnam feiern. Dieses Fest können wir wegen der momentanen Umstände aber nicht in gewohnter Weise begehen. Deshalb haben wir in allen vier Pfarrgemeinden entschieden – soweit es das Wetter zulässt – einen Festgottesdienst im Freien zu feiern. Damit ermöglichen wir möglichst vielen Menschen und vor allem auch den Vereinen ein Kommen. Dabei gibt es eigentlich nur mehr eine wichtige Regel: Es muss auch beim Gottesdienst im Freien ein Mindestabstand von einem Meter eingehalten werden.
Eine Prozession kann aber nicht stattfinden, weil es hierbei sehr schwierig wäre, die Abstandsregel einzuhalten.
Bei Schlechtwetter finden die Gottesdienste in den Kirchen statt. Ich bitte hier auch die Gottesdienstordnung der jeweiligen Pfarre zu beachten.

Die Teilnehmerzahl bei Begräbnissen und Hochzeiten wurde auch ausgeweitet. Es dürfen in Zukunft 100 Personen daran teilnehmen. Für Taufen gibt es keine Begrenzung der Teilnehmerzahl mehr.

Die noch ausstehenden Visitationen und die Firmungen, die wir 2020 mit unserem Erzbischof gefeiert hätten, wurden vom Erzbischof auf 2021 verschoben.
Dieser Regelung haben wir uns in unserem Pfarrverband auch bezüglich der Erstkommunionen angeschlossen. Auch diese werden erst 2021 stattfinden.
Dafür gibt es verschiedene Gründe: Wichtig ist uns, dass diese Feste schöne und vor allem große Feste für die ganze Pfarrgemeinde werden können.
Die Corona-Zeit bringt aber eine große Planungsunsicherheit mit sich. Wir wissen nicht, was und wie es im Herbst ist.
Dann wäre es im Herbst auch mit den Terminen schwierig. Neben den Erntedankfesten und den Ehejubiläums-Gottesdiensten wäre es schwierig, geeignete Termine zu finden.
Und auch die Vorbereitungen könnten erst wieder nach den Sommerferien starten und würden damit zu kurz werden.

Gott segne euch!

Pfarrer Paul Rauchenschwandtner
Diakon Peter Sturm
Diakon Klaus Niedermühlbichler